Übersicht

Am 22.06. um 12:45 Uhr trafen sich bei strahlendem Sonnenschein die Rehbühlsieder an der Rehbühlschule, um mit dem Bus nach Grafenwöhr zu fahren.

Dort am Tor 3 angekommen, stieg Frau Susanne Bartsch, die Pressesprecherin der Garnison zu und begrüßte die Siedler.

Nach einer kurzen Grobübersicht über die Daten des Truppenübungsplatzes, und einer Inspektion des Busses führte die Fahrt vorbei am Wahrzeichen des Lagers, dem Wasserturm, und an den Unterkünften der Soldaten hinauf zum Netzaberg. Dort erklärte Frau Bartsch die verschiedenen Unterkunftsarten der Soldaten und erläuterte detailliert die gesamte Infrastruktur des Wohngebietes, wie die neuerrichtete Kirche, die unterschiedlichen Schulgebäude und Einkaufsmöglichkeiten.

Anschließend ging die Rundfahrt, vorbei an den verschiedenen Unterständen der unterschiedlichsten Militärfahrzeuge, hinaus auf das Übungsgelände. Über die Panzerstrasse führte die Tour zu diversen Schießbahnen, immer unter fachkundiger Erklärung der einzelnen Passagen.

Bei einem Zwischenstopp an einer Range erklärte Stabsfeldwebel Sittl den Ablauf beim Schießen. Dazu wurden die verschiedensten Ziele aufgeklappt und die Teilnehmer konnten somit eine Schießbahn unter realen Übungsbedingungen besichtigen. Stabsfeldwebel Sittl zeigte den interessierten Siedlern die verschiedenen Munitionsarten, welche bei den unterschiedlichen Übungen verschossen werden.

Die Fahrt ging weiter, vorbei an der längsten Schießbahn, der "Range 301" hinauf zum  "Bleidornturm" auf dem Schwarzen Berg. Von hier aus hatte die Gruppe einen hervorragenden Blick in die "Impact Area". Überaus erfreulich war, dass man live 2 Tornados der Bundeswehr bei Zielanflügen und Zielübungen auf die Ziele innerhalb des Einschussgebietes beobachten konnte.

Anschließend ging es auf der Panzerstraße weiter zu ehemaligen Ortschaften wie Langenbruck, dem Friedhof von Haag und der Kirchenruine von Hopfenohe, bei welcher nochmals ein kurzer Halt zum Besichtigen eingelegt wurde.

Den Abschluss bildete die Rundfahrt auf der Panzerstrasse rund um den Übungsplatz, bei welchen Frau Bartsch auf die Flora und Fauna des Übungsplatzes einging. So staunten die Zuhörer nicht schlecht, als sie erfuhren, dass der Naturschutz einen sehr hohen Stellenwert innerhalb der Verwaltung des Übungsplatzes einnimmt, was durch mehrere Auszeichnungen auch belegt ist. So schätzt man, dass etwa 15 bis 20 Seeadler mit Flügelspannweiten von bis zu 2,4 Metern im Platz leben, dazu Adler und Fischadler. 800 Tierarten im Platz stehen auf der Roten Liste.

Der Platz ist jedoch auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Stadt Grafenwöhr und der gesamten Region. Neben dem Angebot an Arbeitsplätzen werden jährlich etwa 100000 Festmeter Holz geschlagen und vermarktet sowie ca. 2000 Stück Rotwild geschossen.

Zum Schluss der Fahrt bedankte sich 1. Vorsitzenden Hans-Jürgen Meier nochmals mit einem kleinen Geschenk für die informative, kurzweilige und äusserst interessante Führung bei Frau Bartsch und man trat die Heimfahrt an.                                                                  

Diese führte nach Weiherhammer zur OWV-Blockhütte, wo man bereits ein Abendessen bestellt hatte. Nach einer köstlichen Brotzeit nahmen die Rehbühlsiedler gestärkt den Rest der Heimfahrt in Angriff und waren alle ergriffen von dem informativen Nachmittag, und der gesammelten Eindrücke, so dass alle Teilnehmer bereits anfragten, wann der nächste Siedlerausflug geplant ist, um sich jetzt schon dazu anzumelden.

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